Sarah Groneick

 (Studentin Tiermanagement im zweiten Jahr)

 

Die Atmosphäre auf Van Hall Larenstein fand ich sofort sehr angenehm und auch sehr familiär. Dadurch wurde meine Angst, dass ich plötzlich alleine in einem fremden Land, mit einer fremden Sprache sein würde, sehr vermindert. Nach dem Open Dag war ich mir sicher: Dieses Studium ist es wert!

 

Also meldete ich mich zuerst zu dem vierwöchigen Sprachkurs an, den man verpflichtend besuchen muss. Er endete mit einer Prüfung, die man aber auf jeden Fall mit etwas lernen bestehen kann. Niederländisch ist wirklich nicht so schwer und sollte auf keinen Fall der Grund sein, weswegen man ein Studium im Ausland nicht machen sollte. Ich hätte mich auch niemals als sprachtalentiert bezeichnet, aber mit Niederländisch komme ich gut klar.

 

companion animal management und hund und katze sind haustiere

 

Im September ging es dann endlich los! Und man sollte sich gleich auf ein bisschen Chaos einstellen... Aber alles hält sich in Grenzen und auch wenn man am Anfang keine Ahnung hat, was man eigentlich tun soll, die Holländer sind sehr freundlich und helfen gerne. Schon bald merkt man Verbesserungen in der Sprache. Am auffälligsten ist aber die Veränderung, die man selbst durch macht. Ohne es wirklich zu merken wird man selbstständiger, erwachsener und auch gelassener im Umgang mit Stress. Eine eigene Wohnung, neue Freunde, eine neue Umgebung und Sprache. Das ist alles so spannend! 

 

Das Studium besteht grösstenteils aus Gruppenarbeit, sehr gewöhnungsbedürftig am Anfang, gerade für die Deutschen. Aber jetzt finde ich es einfach nur lustig, man lernt dadurch neue Menschen kennen, lernt seine Schwachpunkte und auch die von anderen kennen und lernt damit zu arbeiten. Ausserdem ist das Studium auch sehr abwechslungsreich, mit vielen praktischen Anteilen. Es wird fast nie langweilig. Und sollte man doch mal Heimweh kriegen: So weit ist Deutschland nun auch nicht entfernt! Und ausserdem lebt man hier nach dem Motto: 'Komt wel goed'!

 
tier