Ehemalige Studentin im Meeresbauernhof (07/01/2011)

Ehemalige Studentin geht frisch ans Werk im Meeresbauernhof 

In der Oosterschelde wird im Frühjahr diesen Jahres der erste 'Meeresbauernhof' der Niederlande eröffnet. Die ehemalige Studentin Küsten- und Meeresmanagement, Julia Wald, untersucht optimale Anbaumethoden für Meeresalgen und andere Gewächse. Damit kann mehr Nahrung kultiviert werden und zugleich die Wasserqualität der Meere verbessert werden.

 

coastal zone management ist wasser und küsten und meer

 

Julia wird hauptsächlich mit Forschern der Wageninger Universität zusammen arbeiten. Sie sieht sich selbst daher mehr in Richtung des Forschens und weniger als Bäuerin, die ihrer Meinung nach viel mehr einen Betrieb bewirtschaften. Als Pflanzenmanagerin eines Meeresbauernhofs wird sie sich mit der Art der Kultivierung von Gewächsen beschäftigen, denn bisher liegen nur Testergebnisse aus Laboratorien der Wageninger Universität vor.

 

Die Meeresbauernhöfe können eine Lösung auf das Problem der weltweiten Nahrungsmittelproduktion sein. Wer weiss, vielleicht isst man in Zukunft seeländisches Sushi oder vielleicht kann sogar Käse aus Seealgen hergestellt werden? Ausserdem können Meeresbauernhöfe einen Beitrag zur Verbesserung der Meere leisten, wenn die Fischzucht mit dem Algenanbau kombiniert werden kann, schafft man eigenen Nahrungskreisläufe, wohingegen die normale Fischerei sehr verschmutzt ist. Bekannt ist auch, dass der Säuregehalt des Meereswassers durch Verschmutzung gestört aber durch Meeressalat verbessern kann.

 

 

 


Zum News