Goldenes Tablett (03/11/2011)
Im Foyer des Forumgebäudes in Wageningen summte es am 2. November nur so von Aktivitäten rund um das Fair Trade Event. Bei diesem auffälligen Event versuchten Studenten des Fair Trade Management und der Rual Development and Innovation, mit Schlagzeugklängen, Catwalks und laufenden Bananenmaskottchen, für eine breiteres Bewusstsein für ethisch vertretbare Produktion und Verbrauch von allerlei Gütern zu werben. Und das ist ihnen gelungen!
Sie haben so viel Rumor gemacht, dass sogar der Fair Trade Guru, Max Havelaar die Organisatoren mit dem Preis für die beste 'Fairtrade@schools campagne' landesweit auszeichnete. Das verschaffte dem Van Hall Larenstein Institut während der Fair Trade Woche viel Beachtung.
Die Trophäe, ein goldenes Tablett, auf dem Teller und Besteck wiedergegeben waren, wurde mit ein paar Worten des Lobes von Max Havelaar Vertreterin, Miriam Grooten übergeben."Wir haben die Van Hall Larenstein für den Preis ausgewählt, aufgrund der umfassenden Programmierung. Die Auswahl für den Preis war nicht leicht. Aber gerade durch die vielen verschiedenen Kommunikationsweisen, um für einen ehrlichen Handel zu werben, haben diese Studenten die Jury wirklich beeindruckt."

Die Studenten sorgten für eine ausgezeichnete Sichtbarkeit ihrer Kampagne, durch regelmäßig Flyer und Poster an verschiedenen Orten zuverteilen, aber auch über Facebook, Pressetexte, durch das Intranet und das Internet. Sie haben außerdem die lokalen Lebensmittel und Non-Food-Fair-Trade Unternehmen aus der Provinz Gelderland und aus Utrecht mobilisiert, um deren Ware auf dem Markt im Forumgebäude anzubieten.
Konsumenten der Zukunft
Ein Aussteller aus Amersfoort, Sari Fair Fashion ist mit seinen Kleidungsstücken aus Materialien aus Bangladesch und Nepal schon seit 22 Jahren im Fair-Trade-Geschäft. Sie waren sehr an der Teilnahme während des Events interessiert, da sie davon überzeugt sind, dass Studenten schon während des Studiums dieses Bewusstsein besitzen sollen, denn sie sind schließlich die kommende Verbrauchergeneration. Eine Modenschau mit Kleidungsstücken vom Foyermarkt machte anschaulich, dass Handtaschen oder Schuhe nicht unbedingt langweilig aussehen müssen, nur weil sie Fair Trade herstellt worden sind.
Nicht irgendeine Party
Auf dem Programm standen Drum Sessions, Debatten und Workshops zur Kaffeeverkostung, bei dem die Teilnehmer eine Dokumentation zum lukrativen Handel mit Kaffeebohnen zu sehen bekamen. Im Kaffeeanbau und Verarbeitung werden oftmals unfaire und unethische Geschäftspraktiken hantiert.
Annika Gabriel, Fair Trade Studentin und eine der Organisatoren war mit der Kampagne sehr zufrieden. "Wir haben eine Menge Leute erreicht. Das freut mich, denn unser Team hat wirklich viel Mühe investiert. Der Abend ist noch nicht vorbei, aber wir haben schon jetzt so viel positives Feedback bekommen. Ich bin gespannt, ob die Besucher tatsächlich die Botschaft aufgenommen haben, oder ob sie es einfach als eine Art Party sehen. Für uns ist es sehr wichtig, das die Besucher mit einem neuen Bewusstsein über das Fair Trade nach Hause gehen und anschließend wirklich kritischer auf die Produkte achten, die sie kaufen."
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