Kunst und Natur, eine logische Kombination? (16/11/2011)

Am 16. November erlebten Studenten der Forst- und Naturwirtschaft und die Studenten der Garten- und Landschaftsgestaltung im Kröller Müller Museum einen Tag zwischen Kunst und Natur. Der Unterrichtsstoff war die Ausstellung Windflower, Perceptions of Nature.  Eine Ausstellung, die die gefährdete Natur in der weltweiten Jagd nach ständiger Weiterentwicklung in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stellt. 

In Gesprächen über die gezeigten Werke setzten sich die Studenten, diesmal außerhalb der festen Denkweisen auseinander, was zu neuen, kreativen Sichtweisen führen und vielleicht bei Studienforschungen und im (zukünftigen) Arbeitsfeld von Nutzen sein kann. Außerdem lernten die Studenten, sich gegenseitig zuzuhören und ihre eigenen Ideen und Auffassungen in Worte zu fassen.

 

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Verschiedene Künstler aus allerlei Nationen thematisierten den Umgang mit der Natur vor deren individuellen und kulturellen Hintergrund. Zum Beispiel zeigte der chinesische Künstler Liang Shaoij seine Arbeit von ca. hundert Kerzenständern aus Bambusholz, die von Tausenden Seidespinnerraupen umgarnt waren. Ein drei Meter hoher Blumenstrauß forderte den Besucher heraus, um sich mit dem Natürlichen und dem Künstlichen auseinander zusetzen. Wo liegt die Grenze zwischen Zucht und Natur?

 

Dieser Tag war letztendlich als eine Bereicherung für die Studenten gedacht. Neben der Führung durch die Ausstellung und den philosophischen Gedankenaustausch war am Nachmittag ein spezielles Programm für die beiden Studienrichtungen vorgesehen. Der Förster begleitete beispielsweise die Studenten der Forst- und Naturwirtschaft durch den Park und die Studenten der Garten- und Landschaftsgestaltung setzten sich ausführlicher mit der Rolle auseinander, die Kunst im Studium spielen kann.


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