Publikumspreis fuer Studenten des (26/02/2009)

Vier Studenten des Van Hall Larenstein in Leeuwarden gewannen den Publikumspreis des GasTerra Transition Jahrespreis 2009. An diesen Preis ist eine Geldsumme von zehntausend Euro verbunden. Die Studenten untersuchten eine mögliche Verbindung zwischen einer Biogas- und einer Ethanolinstallation auf Bauerhofniveau. Die Preisverleihung fand am 26. Februar in Aalsmeer statt.

Im vergangenem Jahr stellte GasTerra einen Jahrespreis über Energiekonvertierung für Hochschulstudenten zur Verfügung. Die Studenten wurden aufgefordert, um Ideen zu entwickeln, die die Energienachfrage, die Erweiterung von umweltfreundlichen Energiequellen, die Verringerung von CO2-Ausstoss bzw die Wirksamkeit der fossilen Brennstoffe zu steigern. Aus der Reihe, der Einsendungen wurden fünf Ideen nominiert, wovon zwei von Studenten des Van Hall Larensteins stammten.

 

Verbindung
Die Idee von Jildert Herder, Henk Mulder (Studenten Betriebskunde und Agribusiness), Yang Xiezehua und Zhang ZhiTianHui (Studenten Umweltwissenschaften) gewannen den Publikumspreis (3.Preis). Die Studenten forschten nach eine Möglichkeit, Biogas und Ethanolinstallation miteinander auf Bauernhofniveau zu kombinieren. „Der Hintergedanke ist, dass bei einer Vergärungsinstallation viel Restwärme ungenutzt bleibt, obwohl die Ethanolproduktion in der Destillationsphase gerade viel Wärme benötigt.", so erklärt Sietze Bottema, Dozent des Van Hall Larensteins, den Zusammenhang. „Die Studenten errechneten, dass ausreichend Restwärme bei der Gärung verfügbar ist, die zur Destillation benötigt wird. In Rücksprache mit unseren Auftraggeber, Age van de Mei van Duinn, haben die Studenten einen Weg gefunden, diese Prozesse technisch an einander zu koppeln." Der bedeutendste Eingriff, ist der Druck des Kühlsystems im Gasmotor, der das Biogas nutzt zur Energiegewinnung, erhöht werden muss. Aus der Untersuchen zeigt sich, dass dies umsetzbar ist.

 

Entzückt
Die Jury war sehr kritisch, ob die Verarbeitung von Weizen zu Biobrennstoff umweltgerecht und ethisch vertretbar ist. Aber sie waren auch sehr entzückt, über die neuen Herangehensweisen und die Art der Umsetzung. Vom Preisgeld, der zehntausend Euro, ist zehn Prozent für die Student bestimmt. Die restliche Summe ist zu Gunsten des Van Hall Larensteins, die auf dem Gebiet der Energiekonvertierung weiter forschen will.


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